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Bayerisches Handwerk zur Lockdown-Verlängerung

Präsident Franz Xaver Peteranderl stand der Presse Rede und Antwort.
Peteranderl: "Durchstarten der Handwerkskonjunktur wird ausgebremst"

26. November 2020

„Die Verlängerung des Lockdowns bis kurz vor Weihnachten bremst das Durchstarten der Handwerkskonjunktur im Freistaat aus. Erstmals seit 2013 wird das bayerische Handwerk das Jahr wieder mit einem Umsatzminus abschließen“, betont Franz Xaver Peteranderl, Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT). Insgesamt wird mit einem Minus von nominal 2,5 Prozent gerechnet. Vor allem das konsumnahe Handwerk, wie Kosmetiker und Maßschneider, aber auch die Industriezulieferer und das Kfz-Handwerk verzeichnen seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Frühjahr teils deutliche Umsatzrückgänge.

Bei einer Umfrage zur Monatsmitte gaben gewerkübergreifend 51 Prozent der Befragten an, dass Ihre Umsatzentwicklung in 2020 unter den Erwartungen bleiben wird. 36 Prozent gehen von einem abnehmenden Auftragsbestand bis Jahresende aus, 44 Prozent befürchten finanzielle Engpässe. Besonders die abnehmende Liquidität in den Betrieben bereitet dem BHT-Präsidenten Sorge: „Die Konjunktur wird nicht gleich zum Jahreswechsel wieder anspringen. Die Unternehmen müssen vor allem im ersten Halbjahr 2021 mit einer Durststrecke rechnen.“ Deshalb ist es ratsam, dass der Staat seine Finanzhilfen ausweitet und auch mittelbar betroffene Betriebe unterstützt. Peteranderl: „Die Finanzhilfen im Dezember müssen schon ab Monatsanfang fließen. Eine Verzögerung, wie bei den ‚Novemberhilfen‘, verschärft die existenziellen Sorgen der betroffenen Betriebe.“ Zur Liquiditätssicherung sollten den Unternehmen weiterhin zinslose Steuerstundungen eingeräumt und auf Säumniszuschläge verzichtet werden. Ebenso regt das bayerische Handwerk an, den steuerlichen Verlustrücktrag auszuweiten.



Beitrag von Alexander Tauscher zur Lockdown-Verlängerung:

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hwkmuenchen · VERLAENGERUNG LOCKDOWN REAKTION DES BAYERISCHEN HANDWERKS
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