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Bayerisches Handwerk zur Bundestagswahl

Präsident Franz Xaver Peteranderl
Peteranderl: "Schnell eine handlungsfähige Regierung bilden"

27. September 2021

Der Bayerische Handwerkstag (BHT) appelliert vor den anstehenden Koalitionsgesprächen an die beteiligten Parteien, schnell einen Konsens zu erzielen. „Herausforderungen wie die Corona-Pandemie, der Klimawandel, die Steuer- und Abgabenlast oder der Fachkräftemangel erfordern eine handlungsfähige Regierung. Unser Land braucht pragmatische Lösungen. Einen monatelangen Stillstand können wir uns nicht leisten“, betont BHT-Präsident Franz Xaver Peteranderl.

Damit die kleinen und mittleren Betriebe im bayerischen Handwerk die Pandemie auch wirtschaftlich überwinden und wettbewerbsfähig bleiben, müssen gezielt Wachstumsimpulse gesetzt und bürokratische Hürden abgebaut werden. Ein ganz entscheidender Punkt für das personalintensive Handwerk sind dabei die Lohnzusatzkosten: „Es gilt, die Beiträge zur Sozialversicherung bei unter 40 Prozent zu deckeln - und zwar dauerhaft. Ein drohender Anstieg muss verhindert werden“, fordert Peteranderl. Das Rentensystem sowie die Kranken- und Pflegeversicherung müssen angesichts einer alternden Gesellschaft zukunftssicher umgebaut werden. Um die Unternehmen finanziell zu entlasten, sollte die steuerliche Belastung auf international konkurrenzfähige 25 Prozent gesenkt werden. Der BHT-Präsident: „Zusätzliche Abgaben wie etwa die Vermögenssteuer lehnt das Handwerk ab. Außerdem muss der Solidaritätszuschlag endgültig weg - und zwar für alle.“

Die berufliche Bildung braucht weitere gesetzgeberische Hilfe, um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung rechtsverbindlich zu regeln. „Eine Karriere im Handwerk muss als adäquate Alternative zum Studium noch besser sichtbar werden. Damit die Aus- und Weiterbildung ihr hohes Niveau behält und der Wissenstransfer in die Betriebe reibungslos funktioniert, muss verstärkt in die Berufsbildungsstätten des Handwerks investiert werden“, sagt Peteranderl. Zur Sicherung des Fachkräftebedarfs gilt es, die Potenziale des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes noch besser zu nutzen und eine gesteuerte Zuwanderung beruflich Qualifizierter aus dem Ausland zu erreichen. Auch die Kosten für die Energiewende müssen gerechter verteilt werden. Der BHT-Präsident: „Die EEG-Umlage muss weiter deutlich abgesenkt und mittelfristig ganz abgeschafft werden. Handwerk und Mittelstand dürfen von einer CO2-Bepreisung nicht stärker betroffen sein als die Großunternehmen.“

Beitrag von Alexander Tauscher zur Bundestagswahl:

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hwkmuenchen · BAYERISCHES HANDWERK ZUR BUNDESTAGSWAHL 2021
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