"Zum Start in eine Berufsausbildung müssen junge Leute die notwendige Ausbildungsreife mitbringen. Dazu gehören neben dem erforderlichen Sozialverhalten auch grundlegende Kompetenzen in Lesen, Schreiben und Rechnen", kommentiert Franz Xaver Peteranderl, Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT).
8. September 2026
„Zum Start in eine Berufsausbildung müssen junge Leute die notwendige Ausbildungsreife mitbringen. Dazu gehören neben dem erforderlichen Sozialverhalten auch grundlegende Kompetenzen in Lesen, Schreiben und Rechnen“, kommentiert Franz Xaver Peteranderl, Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT), die vorgestellten Ergebnisse der Pisa-Studie.
Peteranderl macht deutlich, dass die frühzeitige Sprachförderung die Basis dafür ist, um diese Kompetenzen erfolgreich zu vermitteln: „Die deutsche Sprache ist für den täglichen Umgang mit Kunden und im Betrieb unverzichtbar. Förderbedarfe zu erkennen und die nötige Unterstützung zu organisieren, ist Aufgabe der Schulen. Unsere Betriebe sind für die Berufsausbildung zuständig und können sich nicht darum kümmern, mögliche Lernlücken zu schließen.“ Allerdings warnt der BHT-Präsident auch vor Schwarzmalerei: „Die überwiegende Mehrheit der rund 64.000 jungen Leute, die im bayerischen Handwerk ausgebildet werden, sind gut und engagiert.“