bht_ueberuns2

Fachtagung: Robotik im Handwerk

A young female technician while machine constructing in a manufacturing plant Schlagwort(e): automation, checking, construction, consultant, contractor, control, digital, engineer, engineering, engineers, equipment, factory, female, germany, hardhat, industrial, industry, machine, machine constructing, machinery, maintenance, manufacture, manufacturing, manufacturing plant, mechanic, mechanical, metal, occupation, person, planning, plans, plant, production, protective, robot, robotic, robotic arm, safety, service, steel, support, technician, technology, woman, work, worker, working, automation, checking, construction, consultant, contractor, control, digital, engineer, engineering, engineers, equipment, factory, female, germany, hardhat, industrial, industry, machine, machine constructing, machinery, maintenance, manufacture, manufacturing, manufacturing plant, mechanic, mechanical, metal, occupation, person, planning, plans, plant, production, protective, robot, robotic, robotic arm, safety, service, steel, support, technician, technology, woman, work, worker, working, cobot, coboter, Messe, Online, Online-Messe, Kollege, Roboter
Rückblick zur Veranstaltung vom 9. Juli 2022

Am Samstag, den 9. Juli 2022 veranstaltete der Bayerische Handwerkstag gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH eine Fachtagung mit dem Thema Robotik im Handwerk.

Nach der Begrüßung durch den Präsidenten des Bayerischen Handwerkstages, Dipl.-Ing. Franz Xaver Peteranderl und einleitenden Worten von Dr. Markus Eder, Ministerialdirigent im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, wurden die Teilnehmer in vier Fachvorträgen über das Potential von Robotern im Handwerk informiert, ein Einblick in die Entwicklung der Robotertechnologie gegeben und die aktuellen Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Modelle für Betriebe vorgestellt.



Von der Raumfahrt in die Werkstatt

Dr. Freek Stulp, Abteilungsleiter Kognitive Robotik im Institut für Robotik und Mechatronik des Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, gab einen Überblick über die zeitliche Entwicklung von den ersten Robotern bis hin zu heutigen Cobotern (kollaborierenden Robotern). Die ersten Leichtbauroboter wurden 1991 für die Raumfahrt möglichst leicht und mit hohen Sicherheitsstandards entwickelt, um einen Einsatz auf Raumschiffen in der Schwerelosigkeit und mit begrenztem Platz zu ermöglichen. Dieses Prinzip wurde für die heutigen Cobots, die eine sichere Mensch-Maschine-Interaktion durch ihre Kollisionserkennung ermöglichen, beibehalten.

Roboter auf dem Bau

Prof. Dr.-Ing. Thomas Braml, Leiter des Instituts für Konstruktiven Ingenieurbau von der Universität der Bundeswehr in München, untermauerte die Theorie, dass die individelle automatisierte Fertigung immer wichtiger werden wird. So ist beispielsweise der robotergestützte Beton 3-D Druck den Kinderschuhen entwachsen und ermöglicht eine föllig neue Beton-Formgebung.  Zudem werden in naher Zukunft Bewehrungskörbe auf dem Fliesband gefertigt werden. Im Rahmen diverser Projekte lobte er die Zusammenarbeit von Forschung und Handwerk und hob die Bedeutung von Förderprogrammen wie dem Innovationsgutscheine Bayern hervor.



Roboterlösungen: ein Überblick

Werner Hampel, Gründungsmitglied des Deutschen Robotikverbandes und Geschäftsführer der Robtec GmbH, betonte, wie wichtig die Offenheit kleiner und mittlerer Unternehmen (KMUs) gegenüber neuer Technologien sein wird, um beispielsweise dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Roboter würden immer einfacher zu beherrschen, hätten ein immer größeres Einsatzspektrum beispielsweise bei der Automatisierung eintöniger, gefährlicher Arbeiten und würden zudem immer bezahlbarer. Einem einfachen Einstieg ermöglichen auch die Cobots mit ihrer intuitiven Programmierung bis hin zum Handguiding.



Hugo im Blockbau

Andreas Stiebler, Zimmerei Holz Stiebler, stellt Blockhütten in seinem 1-Mann-Betrieb her. Dabei stellte er fest, dass die bisherigen rein händischen Produktionsmethoden nicht zufriedenstellend waren. Um die Zapfenverbindungen effizienter herzustellen, wurde ein Kuka KR 200 ("Hugo" V1) mit einem Fräßkopf angeschafft. Die neue Lösung war zwar eine Verbesserung löste aber nicht das Problem der unterschiedlichen Balkengrößen und des damit verbundenen ständigen händischen Teaching des Roboters. Mithilfe von Michael Rest, Softwareentwickler - Firma MiR, wurde der Fräsprozess auf Sägen umgestellt. Die Sägebahnen werden vorab simuliert, getestet und dann von Hugo realisiert.

Anschließend leitete Dr. Frank Hüpers, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Handwerkstages, die abschließende Diskussion, welche von kompetenten Fragen aus dem interessierten Publikum geprägt war.

Ansprechpartner

Laurin Manuel Baier
Digitalisierungsberatung

Telefon 089 5119-187
Fax 089 5119-311
laurin.baier--at--hwk-muenchen.de

Georg Räß
Technologie- und Innovationsberatung

Telefon 089 5119-268
Fax 089 5119-311
georg.raess--at--hwk-muenchen.de

Download





diesen Artikel weiterempfehlen

Folgende Seite weiterempfehlen

Ihre Name*Ihre E-Mail*E-Mail des Empfängers*

diesen Artikel weiterempfehlendrucken

Sitemap | Impressum | Datenschutz | Kontakt | Lobbyregister | Cookie-Einstellungen">Cookie-Einstellungen