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Messe München GmbH

Absage der Internationalen Handwerksmesse 2020

Sie findet erst wieder 2021 statt. Ebenso wie die "Handwerk & Design" und die Garten München

Die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH als Veranstalter hat die Internationale Handwerksmesse mit der «Handwerk & Design» und der Garten München für das Durchführungsjahr 2020 abgesagt.

Hintergrund für die Absage ist die Verbreitung des Coronavirus/Covid-19 und die damit einhergehende, dringende Empfehlung des Krisenstabs der Bayerischen Staatsregierung, große, internationale Messen bis auf Weiteres abzusagen oder zu verschieben. Das gilt auch für die Internationale Handwerksmesse München, die damit erst 2021 wieder stattfindet. Die nächste Internationale Handwerksmesse mit «Handwerk & Design» und Garten München finden vom 10. bis 14. März 2021 statt.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), der Bayerische Handwerkstag und die Handwerkskammer für München und Oberbayern, Gesellschafter des Messeveranstalters GHM, befürworten die Empfehlung des Krisenstabs der Bayerischen Staatsregierung und stellen das Wohl von Ausstellern und Besuchern an oberster Stelle.





Aussteller und Tickets: Bitte wenden Sie sich an die GHM

Bei Fragen zu bereits erworbenen Tickets wenden Sie sich bitte direkt an die Gesellschaft für Handwerksmessen. Die Nummer der Besucher-Hotline lautet: 089 189149555. Die GHM weist aber daraufhin, dass sie aufgrund der kurzfristigen Entscheidung alle notwendigen Informationen (wie z. B. Ablauf der Rückerstattung von gekauften Tickets) erst in den kommenden Tagen bereitstellen kann.

Aussteller können sich bei Fragen auch direkt an die  Gesellschaft für Handwerksmessen wenden.



Wirtschaftlicher Schaden durch Corona: Die Berater der Handwerkskammer sind für Sie da

Die Staatsregierung hat bereits zugesichert, die Unternehmen, die vom Virus-Ausbruch betroffen sind, zu unterstützen.  Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger versichert: "Wir haben einen klaren Plan und gute Instrumente." Konkret nannte er Liquiditätshilfen durch die Hausbanken im Zusammenwirken mit der LfA Förderbank, sollten Finanzierungsprobleme durch Produktionsausfälle oder unterbrochene Lieferketten entstehen. Aiwanger: "Betroffene Firmen sollten sich frühzeitig melden, um ernsthafte Probleme zu vermeiden."

Der Minister kündigte zudem an, sich bei der Bundesregierung dafür einzusetzen, die Regelungen zum Kurzarbeitergeld ähnlich auszuweiten wie während der Finanzkrise 2008. Durch das Kurzarbeitergeld können Mitarbeiter auch in kurzfristig schwierigen Zeiten gehalten werden. Bei der Ausweitung geht es vor allem um die Remanenzkosten wie die Sozialversicherungsbeiträge, die im Falle von Kurzarbeit für den Arbeitgeber nicht proportional sinken. Diese Kosten könnten von der Bundesagentur für Arbeit übernommen werden, um die Firmen zu unterstützen. Hier finden Sie die Pressemitteiluing des Bayerischen Wirtschaftsministeriums.

Wenn Sie dazu Fragen haben und Unterstützung benötigen, können Sie sich gerne an die Berater der Handwerkskammer wenden.