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Konjunkturentwicklung in Bayern

Geschäftsklima Bayern 1. Quartal 2020

Das 1. Quartal 2020 markierte eine Zäsur im lange währenden Aufschwung unseres Wirtschaftsbereichs. Auch das bayerische Handwerk wurde mit voller Wucht von der Corona-Krise getroffen. Am schwersten hatten es bisher die industriellen Zulieferer, ebenso wie die Kfz-Betriebe und die verbrauchernahen Dienstleister, deren Umsatz nach den Betriebsschließungen zum Teil auf null fiel. Obwohl es im 1. Quartal sozusagen „zweieinhalb normale“ Monate gegeben hatte, zeigten sich bereits tiefe Bremsspuren in der Konjunkturumfrage. Die aktuelle Lage wurde von den meisten Betrieben Mitte März noch relativ positiv eingeschätzt. So betrachteten immerhin noch 42 Prozent ihre Lage als gut und 35 Prozent als befriedigend. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies aber einen Anstieg der Negativ-Urteile um 14 Punkte.



Bei den Erwartungen gab es einen nie da gewesenen Einbruch. Die positiven Einschätzungen gingen um elf Punkte zurück, während die negativen um 32 Punkte zunahmen. Insgesamt erwarteten fast 40 Prozent der Befragten eine weitere Verschlechterung im 2. Quartal. Selbst bei schrittweiser Lockerung der Auflagen für die Wirtschaftstätigkeit wird das 2. Quartal eine Zäsur darstellen und den lange währenden Aufschwung im Handwerk endgültig zum Stillstand bringen.



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