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Imponierendes Handwerk

Tag des Handwerks 2017
"Stolze Unternehmer-stolzes Handwerk" war Motto des Tags des Handwerks

Die Weitergabe von handwerklichem Können sowie unternehmerischer Erfahrung und Begeisterung sei eine entscheidende Leistung der Unternehmerinnen und Unternehmer im Handwerk, betonte Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner beim diesjährigen Tag des Handwerks. Die Veranstaltung in der Münchner Residenz stand 2017 unter dem Motto „Stolze Unternehmer-stolzes Handwerk“. Die betriebliche Aus- und Weiterbildung müsse weiter gestärkt werden, erklärte die Ministerin. „Der Meisterabschluss, das System der dualen Berufsausbildung und technologisch modern ausgestattete Bildungseinrichtungen sind die Grundlage für den Fortbestand eines gesunden und leistungsfähigen Unternehmertums im Handwerk“, so die Ministerin. Deswegen fördere das bayerische Wirtschaftsministerium Investitionen in die überbetrieblichen Bildungsstätten des Handwerks besonders engagiert. Aigner: „Mit unserem Pakt für berufliche Bildung werden wir hierfür genauso viel Mittel zur Verfügung stellen, wie alle anderen Bundesländer zusammengenommen.“

Der Präsident des Bayerischen Handwerkstags (BHT) Franz Xaver Peteranderl machte deutlich, dass das Handwerk das Motto des Tages lebt. Peteranderl: „Wir im Handwerk sind stolz auf das, was wir leisten. Mit Begeisterung, Identifikation und Herzblut üben wir unseren Beruf aus. Wir sind Handwerker mit Leib und Seele!“ Handwerk sei deshalb mehr als eine bloße ökonomische Abgrenzung eines Wirtschaftsbereiches. Peteranderl: „Das bayerische Handwerk ist im Jahr 2017 ein mehr als imponierender Wirtschaftsfaktor.“

Stolz steigert Lebensqualität

Auf das Handwerk in Bayern entfielen 16% aller Unternehmen, 13% aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, 9% aller Umsätze und 29% aller Auszubildenden. „Wir sind der zentrale Versorgungsdienstleister unserer Gesellschaft. Ein flächendeckendes Netz aus Handwerksbetrieben sichert eine bedarfsgerechte, qualitativ hochwertige und wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung“, erklärte der BHT-Präsident.

Prof. Dr. Klaus Kellner, der an der Hochschule Augsburg profilorientiertes Marketing-Management lehrt, machte deutlich, dass der Handwerker, der seine Kunden und seine Mitarbeiter begeistern kann, erfolgreich ist und stolz darauf sein kann. Stolz auf Erreichtes steigere die Lebensqualität. Es komme darauf an, den Kunden davon zu überzeugen, dass ihm durch das Know-how des Handwerkers ein möglichst großer Nutzen entsteht.

Tag des Handwerks 2017

Unter der Leitung des Sportmoderators Markus Othmer diskutierten Vertreter dreier bayerischer Handwerksbetriebe darüber, was sie in ihrem Beruf mit Stolz erfüllt. Übereinstimmend betonten sie, dass sie besonders stolz darauf sind, dass die nächste Generation in den Startlöchern steht und den Betrieb weiterführen wird. Gabriele und Johann Georg Wildgruber, die einen Sanitär.- und Heizungsbetrieb in Finsing führen, erklärten, sie hätten grundsätzlich 50% Frauenquote im Betrieb, da sich die unterschiedlichen Sichtweisen von Männern und Frauen perfekt ergänzten. Dieter Stöhr, Geschäftsführer der Schütz GmbH in Altenstadt, die Sicherheitskonzepte erstellt und sie in Kirchen, in öffentlichen und privaten Gebäuden realisiert, erläuterte, dass seine Söhne das Geschäftsmodell auf „Smart Home“ ausweiten. Christian Glaab von der „Naturland zertifizierten“ Bäckerei Glaab in Schwandorf erläuterte, wie er über die sozialen Netzwerke und seinen Onlinehandel einen neuen Kundenkreis gewonnen hat. BHT-Hauptgeschäftsführer Dr. Lothar Semper, der ein Resümee der Veranstaltung zog, betonte, dass die Handwerker in der Runde den Stolz auf ihr Handwerk und ihr Unternehmertum offensichtlich absolut positiv für die nächste Unternehmergeneration vorlebten.

Tag des Handwerks 2017



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