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Bayerisches Handwerk zum Grundsteuer-Reformkonzept des Bundesfinanzministers

Präsident Franz Xaver Peteranderl
Peteranderl: "Scholz schafft ein Bürokratiemonster"

27. November 2018

Scharfe Kritik übt das bayerische Handwerk an dem Konzept zur Reform der Grundsteuer von Finanzminister Olaf Scholz. „Mit seiner Idee, die Grundsteuer nicht mehr pro Haus, sondern pro Wohnung zu berechnen und dabei Fläche, Alter und Höhe der Miete heranzuziehen, schafft der Bundesfinanzminister ein Bürokratiemonster“, kritisiert Franz Xaver Peteranderl, Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT). Das Scholz-Konzept treibe vor allem in Ballungszentren die Kosten für Bewohner und Gewerbetreibende weiter in die Höhe, so Peteranderl weiter.

Der BHT fordert eine aufkommensneutrale Neuregelung der Grundsteuer, die nicht zu einer höheren Gesamtsteuerbelastung der kleinen und mittelständischen Handwerksbetriebe führt. Peteranderl: „Die Grundsteuer muss einfach, klar und gerecht sein, eine Objektsteuer bleiben und darf nicht an Wertverhältnisse anknüpfen.“ Das Handwerk setzt sich für eine flächenbezogene Bewertung ein. Bei einem solchen Modell kann die Bemessungsgrundlage einfach und kostengünstig ermittelt werden. „Die Fläche ist als Bezugsgröße konstant und muss nicht immer neu bewertet werden. Die Pläne des Bundesfinanzministers werden dem nicht gerecht. Deshalb muss eine andere Lösung her“, fordert der BHT-Präsident.

 Ansprechpartner

Jens Christopher Ulrich
Stabsstellenleiter, Pressesprecher

Telefon 089 5119-122
Fax 089 5119-129
jens-christopher.ulrich--at--hwk-muenchen.de



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