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Bayerisches Handwerk begrüßt weitere Corona-Lockerungen

Franz Xaver Peteranderl
Peteranderl: "Kaufanreize für Neuwagen setzen nur einseitige Wachstumsimpulse"

5. Mai 2020

Der Bayerische Handwerkstag (BHT) begrüßt die heute von der Staatsregierung verkündeten weiteren Lockerungen der Corona-Maßnahmen, etwa die Öffnung von Kosmetik- und Nagelstudios ab dem 11. Mai. Um die Wirtschaft beim Wiederhochfahren zu unterstützen, müssen auch für die Kinder von Handwerkerinnen und Handwerkern ausreichend Betreuungsplätze in Kitas und Schulen vorhanden sein. „Damit die zur kritischen Infrastruktur zählenden Betriebe ihre Kapazitäten wieder voll ausschöpfen können, müssen die Kinder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versorgt sein. Nur dann können die Unternehmen wieder in vollem Umfang liefern und leisten“, betont BHT-Präsident Franz Xaver Peteranderl. Aktuell fehlen in etwa jedem vierten Handwerksunternehmen im Freistaat Fachkräfte, weil sie ihre Kinder betreuen.

Die diskutierten Kaufanreize für Neuwagen würden aus Sicht des bayerischen Handwerks zu einseitige Wachstumsimpulse setzen. „Was passiert dann z.B. mit den 'jungen Gebrauchten'? Von einem Konjunkturprogramm darf nicht nur die Automobilindustrie profitieren. Der finanzielle Kraftakt der Hilfsprogramme macht nur Sinn, wenn in der Wirtschaft branchenübergreifend Nachfrage generiert werden kann. Nur so kann mittelfristig die Ertragskraft aller Unternehmen gestärkt und ihre Liquidität verbessert werden“, sagt Peteranderl.

 Ansprechpartner

Jens Christopher Ulrich
Stabsstellenleiter, Pressesprecher

Telefon 089 5119-122
Fax 089 5119-129
jens-christopher.ulrich--at--hwk-muenchen.de

Alexander Tauscher
Pressesprecher

Telefon 089 5119-120
Fax 089 5119-129
alexander.tauscher--at--hwk-muenchen.de



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