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Pressemitteilungen des bayerischen Handwerks

Pressemitteilung vom 08.9.2005

Nach Beschluss des EU-Parlamentes
Bayerisches Handwerk begrüßt Abschwächung der „Sonnenschutz-Richtlinie“

Das EU-Parlament hat den seit Wochen in der Öffentlichkeit diskutierten Richtlinien-Entwurf zum Schutz vor „optischer Strahlung“ deutlich abgeschwächt. Es soll weitgehend in das Ermessen der Mitgliedsstaaten gestellt werden, inwieweit sie Regeln für den Umgang mit Sonnenstrahlen erlassen. Der Bayerische Handwerkstag begrüßt diese Entwicklung im Interesse der Betriebe und hofft, dass die Richtlinie so auch von der EU-Kommission und dem Ministerrat nachvollzogen wird.

In einem Brief an bayerische EU-Parlamentarier im Vorfeld der Brüsseler Entscheidung hatte die Spitzenorganisation des bayerischen Handwerk darauf hingewiesen, dass die ursprünglich von Brüssel vorgeschlagenen Regelungen für kleine und mittlere Unternehmen zu erheblichen Belastungen führen würden, „die deutlich über das hinausgehen, was bisher im Bereich der vorhandenen Arbeitsschutzgesetze und Unfallverhütungsvorschriften bereits ausreichend geregelt ist.“ Besonders betroffen wäre das Baugewerbe.

In dem von Präsident Heinrich Traublinger, MdL, und Hauptgeschäftsführer Bernd Lenze unterschriebenen Brief heißt es, dass die ursprünglich vorgelegte Richtlinie „aus der Sicht des Handwerks einen weiteren Schritt zur Überfrachtung der Vorschriften im Bereich des Arbeits- und Gesundheitsschutzes“ darstelle. Europa werde durch eine solche Richtlinie nicht dynamischer, für die Betriebe entstünde noch mehr Bürokratie. Der Beschluss des Europäischen Parlaments ist deshalb ein Schritt in die richtige Richtung.

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