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Das bayerische Handwerk begrüßt die heutige Entscheidung des
Ministerrates, den Fachhochschulgang für Handwerksmeister zu
erleichtern. Meister mit einem überdurchschnittlich guten
Meisterzeugnis
müssen danach künftig nicht mehr das sog. „Propädeutikum“
absolvieren und keine Ergänzungsprüfung mehr ablegen.
Der Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT) Heinrich
Traublinger, MdL, lobt die Initiative der Staatsregierung und
betont:
„Mit dieser Regelung folgt die Bayerische Staatsregierung
einer
langjährigren Forderung des bayerischen Handwerks, das immer
wieder darauf hingewiesen hat, dass allgemeine und berufliche
Bildung gleichwertig sein müssen.“ Junge Menschen, die sich
für
eine Berufsbildung entscheiden, könnten nun über Lehre und
Meisterprüfung ohne Umwege ein Fachhochschulstudium aufnehmen.
Zudem hätten sie gegenüber den Absolventen der
allgemeinbildenden
Schulen den Vorteil des Praxisbezuges, da sie bereits eine
Berufsausbildung absolviert haben.
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