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Der
ehemalige Spitzensportler Jörg Löhr, derzeit der
erfolgreichste Motivationstrainer in Deutschland, vermittelte
seinem Publikum in der Nürnberger Frankenhalle Strategien, wie
man mit Motivation und Energie den beruflichen und auch den
privaten Alltag meistern kann.
Er präsentierte praxisnah Lösungswege für
mehr persönlichen Erfolg und dies höchst unterhaltsam. Wer
bislang noch nicht wusste, was "Edutainment" bedeutet,
hat diese moderne Form der Weiterbildung in Nürnberg von ihrer
besten Seite kennen gelernt.
Jörg Löhr, der die Bedürfnisse der Handwerker bereits aus mehreren
Veranstaltungen mit der Handwerkskammer für Schwaben kennt,
machte deutlich, dass es sich die meisten Menschen in ihrer
"Komfortzone" gemütlich gemacht haben.
Wachstum finde jedoch nur außerhalb dieser
Komfortzone statt, in der allerdings Unsicherheit,
Herausforderungen und Risiken lauerten. Es koste viel Kraft,
sich aus dieser Zone zu befreien. Löhr verglich diese
Anstrengung mit der Schubkraft einer Mondrakete, die auch zwei
Drittel ihres Antriebs dazu brauche, um auf die Erdumlaufbahn zu
gelangen.

Um
Erfolg zu haben sei es wichtig, so Löhr, zunächst seine
negativen "Glaubensgrundsätze" zu bestimmen, diese
danach zu hinterfragen und diese schließlich durch positive und
ermutigende zu ersetzen.
Danach müsse nach Beweisen und Erfahrungen
für die neuen Glaubensgrundsätze gesucht werden und letztlich
sollte visualisiert werden, wie diese neuen Glaubensgrundsätze
zu den neuen Zielen führen. Dazu bedürfe es eines veränderten
Blickwinkels auf die Welt. Löhr verdeutlichte dies anhand
zweier überdimensionaler Brillen, mit dem er den negativen und
den positiven Fokus darstellte.

Wichtig
für den Erfolg, besonders den betrieblichen, sei die
Teamarbeit, so der Motivationstrainer. Das Wort TEAM bedeute
nicht "Toll, ein anderer macht's", sondern
"Totales Engagement aller Mitarbeiter". Löhr:
"Wer alleine arbeitet, addiert, wer im Team arbeitet,
multipliziert".
Er bewies dies, indem er spontan
Arbeitsgruppen bildete, die im Team auf die richtigen Lösungen
der gestellten Aufgaben kamen, die zuvor von den meisten falsch
gelöst wurden.

Das
Wort ERFOLG buchstabierte Löhr wie E für Emotion, R für
Richtung (= Ziele), F für Flexibilität, O für Optimismus, L
für Leidenschaft und G für Grenzüberschreitung. Standing
Ovations in der Frankenhalle zeugten vom Erfolg der
Veranstaltung.
Rupert
Hutterer, Landesinnungsmeister des bayerischen Seiler- und
Segelmacherhandwerks und Leiter des Arbeitskreises Marketing des
BHT, der den Motivationstag initiiert hatte: "Eine
fantastische Veranstaltung!" Auch der Präsident der
Handwerkskammer für Mittelfranken Heinrich Mosler zeigte sich
begeistert und fühlte sich in dem Motto für sein Unternehmen
bestätigt: "Wir wollen unsere Kunden begeistern!"
Michael
Oppel, Obermeister der Bäckerinnung Haßberge, der mit den
sieben Leuten seines Betriebes in Nürnberg war: "Ich finde
es ewig schade, dass nicht noch mehr Handwerker dabei
sind!" Nannette Höllriegel, die Obermeisterin der
Friseurinnung Nürnberg holte sich wertvolle Tipps für ihre
wöchentlichen Teambesprechungen und meinte: "Dieses
Seminar macht Lust auf mehr.
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