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Handwerk enttäuscht über Bundesrat

Erbschaftsteuer
Haber: "Verschiebung Katastrophe für das Handwerk"

8. Juli 2016

Als "Katastrophe für das Handwerk" bezeichnet Dr. Georg Haber, Vizepräsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT), die heutige Entscheidung des Bundesrates der Erbschaftsteuerreform die Zustimmung zu verweigern und den Vermittlungsausschuss anzurufen. Haber: "Die Rechtsunsicherheit für unsere Unternehmen bleibt so weiter bestehen und behindert die Betriebsnachfolge in vielen Fällen ganz massiv."

Von dem zwischen den Regierungsparteien ausgehandelten Kompromiss hätten die meisten bayerischen Handwerksbetriebe profitiert. Denn er hatte vorgesehen, dass Betriebe bis zu einem Vermögen von 26 Mio. Euro ohne individuelle Bedürfnisprüfung erbschaftsteuerfrei hätten übertragen werden können. Für bis zu fünf Beschäftigte wäre kein Lohnsummennachweis erforderlich gewesen. Auch die steuerrechtliche Begünstigung von Investitionen wäre kleinen und mittleren Betrieben zugutegekommen, so der BHT-Vizepräsident. Das bayerische Handwerk fordere die Bundesländer dringend dazu auf, nun so schnell als möglich das Vermittlungsverfahren einzuleiten und umgehend eine Einigung zu erzielen.

"Wir brauchen endlich Rechtssicherheit für Betriebe, deren Übergabe ansteht", betont Haber. Im bayerischen Handwerk werden in den kommenden zehn Jahren Nachfolgerinnen und Nachfolger für rund 40.000 Betriebe mit ca. 200.000 Beschäftigten und Auszubildenden benötigt.

 Ansprechpartner

Rudolf Baier
Stabsstellenleiter, Pressesprecher

Telefon 089 5119-120
Fax 089 5119-129
rudolf.baier--at--hwk-muenchen.de

Jens Christopher Ulrich
Stv. Stabsstellenleiter, Pressesprecher

Telefon 089 5119-122
Fax 089 5119-129
jens-christopher.ulrich--at--hwk-muenchen.de





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