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Bayerischer "Tag des Handwerks" in München

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, BHT-Präsident Franz Xaver Peteranderl, Metzgermeister Steffen Schütze, Augenoptikermeisterin Eva Trummer, Bauprofi Karl Preiser, Zimmermeister Paul Robben (Nerdy Timber), Professor Peter Wippermann, Moderator Markus Othmer, BHT-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Hüpers und Staatssekretär Roland Weigert (v.r.n.l.)
Peteranderl: "Alle Potenziale der Digitalisierung nutzen"

10. Juli 2019

Der „Tag des Handwerks“ in der Allerheiligen Hofkirche in München stand in diesem Jahr unter dem Motto: „Das Handwerk. Vision trifft auf Tradition.“ Hierbei wurde diskutiert, wie sich das Handwerk in der digitalen Welt behaupten und von den Chancen profitieren kann, die die Digitalisierung bietet.

Der Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT), Franz Xaver Peteranderl, machte deutlich: „Die Digitalisierung im Handwerk hat in den vergangenen Jahren richtig Fahrt aufgenommen. Die Unternehmen digitalisieren ihre betriebsinternen Abläufe in Planung, Einkauf, Produktion und Logistik immer stärker.“ Nahezu alle Gewerke des Handwerks würden vom digitalen Wandel erfasst, fügte der BHT-Präsident hinzu und brachte es auf den Punkt: „Die Digitalisierung ist keine Zukunftsmusik, sie ist inzwischen Selbstverständlichkeit. Wir sind in der digitalen Welt zu Hause!“ Gleichzeitig verwies Peteranderl auch darauf, dass noch nicht alle Handwerker die Potenziale der Digitalisierung ausschöpfen: „Rund die Hälfte der Betriebe nutzt beispielsweise noch keine Suchmaschinenoptimierung, um die Online-Werbekanäle wirksamer zu bespielen.“

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger betonte einerseits die Bedeutung des Handwerks für die gesamte bayerische Wirtschaft und verweist zugleich auf die Unterstützung der Staatsregierung bei der Digitalisierung im Handwerk: „Das bayerische Handwerk ist eine absolute Boombranche, die der Politik Freude bereitet. Die Auftragsbücher sind voll, die Stimmung ist hervorragend und es gibt keine Krisenstimmung. Das Handwerk ist kerngesund und stellt sich mit der Digitalisierung zukunftsfest auf. Jetzt gilt es auch, die sprichwörtlich meisterliche Qualität des Handwerks durch die Wiedereinführung der Meisterpflicht in den Gewerken zu stärken, bei denen die Meisterpflicht 2004 fatalerweise abgeschafft wurde!“ Handwerksunternehmen beschäftigen rund 13 Prozent aller Erwerbstätigen in Bayern und erwirtschaften zehn Prozent des Umsatzes im Freistaat. Handwerk ist und wird zunehmend digital – vom 3D-Druck bis hin zu Kundengewinnung per Social Media. „Wer bei der Digitalisierung noch Unterstützung sucht, erhält sie durch unseren Digitalbonus. Seit 2016 konnten wir damit rund 10.400 Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützen und wir investieren in mehr Fachkräftenachwuchs durch beste berufliche Bildung“, so Aiwanger.

Der Trendforscher Prof. Peter Wippermann erklärte in seinem Vortrag, wie die sozialen Medien Handwerkern helfen können, Kunden und Mitarbeiter zu gewinnen. BHT-Präsident Peteranderl verwies in diesem Zusammenhang auf neue Angebote wie die so genannte „WhatsApp-Sprechstunde“ oder den „digitalen Azubi“. Weitere spannende Projekte seien bereits in Planung.

Beitrag von Alexander Tauscher zum Tag des Handwerks:

 Ansprechpartner

Jens Christopher Ulrich
Stabsstellenleiter, Pressesprecher

Telefon 089 5119-122
Fax 089 5119-129
jens-christopher.ulrich--at--hwk-muenchen.de

Alexander Tauscher
Pressesprecher

Telefon 089 5119-120
Fax 089 5119-129
alexander.tauscher--at--hwk-muenchen.de



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