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Bayerischer Handwerkstag zum befristeten Teilzeitanspruch

Personalakte
Peteranderl: "Nahles-Pläne nicht praktikabel"

6. Januar 2017

Der Bayerische Handwerkstag (BHT) kritisiert den von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles vorgelegten Gesetzentwurf zum befristeten Teilzeitanspruch bzw. Rückkehranspruch aus Teilzeit. "Jede Veränderung der Arbeitszeit, ob aus Teil- in Vollzeit oder umgekehrt, bedeutet bürokratischen Aufwand und verursacht Kosten", betont BHT-Präsident Franz Xaver Peteranderl.

Derzeit sind die Auftragsbücher vieler Handwerksbetriebe voll. Eine verlässliche Personaleinsatzplanung ist dann besonders wichtig. "Die Gestaltung der Arbeitszeit ist eine Sache zwischen Mitarbeiter und Chef und basiert auf Vertrauen. Bei der Kinderbetreuung oder der Pflege von Familienangehörigen funktioniert die flexible Arbeitszeitgestaltung im Handwerk bereits gut", sagt der BHT-Präsident.

Auch wenn der Gesetzentwurf nur für Betriebe ab 15 Beschäftigten gelten soll, stellt er beispielsweise Filialbetriebe aus dem Lebensmittelhandwerk vor Probleme. Peteranderl: "Unsere Handwerksbetriebe brauchen flexible Arbeitszeitmodelle, um z.B. bei nachlassender Auftragslage reagieren zu können. Die Nahles-Pläne führen jedoch ins Gegenteil und sind daher nicht praktikabel."

 Ansprechpartner

Jens Christopher Ulrich
Stv. Stabsstellenleiter, Pressesprecher

Telefon 089 5119-122
Fax 089 5119-129
jens-christopher.ulrich--at--hwk-muenchen.de





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